14.06.2026
Am Freitag konnte sich unsere Schülerin Leonor Carvajal in zwei angeregten Debattenrunden zu den Fragen „Sollen Minijobs abgeschafft werden?“ und „Soll ein Grundrecht auf analoges Leben in der Verfassung verankert werden?“ gegen die 31 besten Debattantinnen und Debattanten Deutschlands in der Altersgruppe II durchsetzen.
Damit durfte sie am Samstag im Bundesfinale eine starke Contra-Position zur Frage „Soll die Zahl der Bundesländer reduziert werden?“ in der Finaldebatte einnehmen. So überzeugte sie die Jury, bestehend aus Alumni bzw. Alumnae, einem freien Trainer und Kuratorin Sandra Maischberger, vor allem mit ihrem Ausdrucksvermögen und ihrer Überzeugungskraft, sodass sie sich einen Platz auf dem Siegerpodest sichern konnte. Wir gratulieren zu einem hervorragenden 3. Platz!
Auch unser Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier war zum 25-jährigen Geburtstag von Jugend debattiert als Schirmherr des Wettbewerbs vor Ort und gratulierte Leonor persönlich. In seinem Grußwort mahnte er in Anlehnung an den Philosophen Hans-Georg Gadamer: „Jedes gelingende Gespräch, jeder Austausch, jede Debatte folgt einer Grundvoraussetzung — nämlich der Annahme, dass der andere recht haben könnte. Wer nur recht behalten will, hört meist gar nicht mehr richtig hin. Wer dagegen für möglich hält, dass der andere recht haben könnte, nur der ist offen für Erkenntnis.“ und verdeutlichte damit die Relevanz der im Wettbewerb erworbenen Kompetenzen für unser demokratisches Zusammenleben im Alltag.